Mandel-Kokos Kugeln in einem Körbchen, dekoriert mit Mandeln und Kokosraspeln

Köstliche Mandel-Kokos Kugeln zu Muttertag

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Dieses Jahr zum Muttertag gibt es Liebe zum Naschen, die ganz ohne schlechtes Gewissen auskommt. In dem kleinen weißen Drahtkörbchen stelle ich dir meine Mandel-Kokos Kugeln mit gemahlenen Mandeln vor. Sie sind vegan, kommen ohne Getreidemehl aus und nutzen die Kraft von nativem Kokosöl. Eine kleine Kostbarkeit, die so zart ist wie ein liebes Kompliment – und dabei voller gesunder Fette steckt!

Das Geniale an dem Rezept ist, dass du den Teig auch backen kannst: Lege dazu einfach einen Teil der Teigmasse beiseite (oder bereite direkt mehr zu) und backe kleine Tropfen (ca. 15 Gramm pro Stück), die du zu einem Herz zusammenlegst.

Mandel-Kokos Kugeln ohne Zucker und Mehl in einem weißen Drahtkörbchen
Meine Mandel-Kokos Kugeln für Muttertag :-)

Zubereitungszeit für Mandel-Kokos Kugeln

Für die Kugeln:

  • Arbeitszeit: ca. 10–15 Minuten
  • Kühlzeit: optional 20–30 Minuten

Für die Kekse zusätzlich:

  • Arbeitszeit: ca. 10 Minuten
  • Backzeit: 12–15 Minuten

Zutaten – für Mandel-Kokos Kugeln

Anzahl Kugeln

Mandel-Kokos Kugeln

  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 25 g Kokosraspel
  • Extra Kokosraspel oder gemahlene Mandeln zum Wälzen
  • 30 ml Kokosöl
  • 2 EL Mandelmilch oder Kokosdrink
  • 3.5 EL Puder-Erythrit
  • 1 Prise Meersalz
  • 1 TL Vanilleextrakt

Mandel-Kokos Kekse

optional

  • Etwas zusätzliche Teigmasse zum Backen für Kekse aus kleinen Teigtropfen

*Werbung (Affiliate-Link). Für dieses Rezept verwende ich fein gemahlene Mandeln von Buxtrade – sie sorgen für eine lockere Konsistenz.

Zubereitung

  1. Die Basis: Vermische das Mandelmehl, die Kokosraspel, Erythrit und die Prise Salz in einer Schüssel.
  2. Die Bindung – Teil 1: Rühre das flüssige Kokosöl, unter die trockenen Zutaten. Mit diesem Schritt ist der Teig noch krümelig.
  3. Die Bindung – Teil 2: Gib nun vorsichtig Mandelmilch oder Kokostrunk hinzu. Knete die Masse so lange, bis sie sich fest wird und sich formen lässt.
  4. Teig kühlen: Lass die Masse etwas ruhen und stelle sie für 10 Minuten in den Kühlschrank, damit das Kokosöl leicht anzieht.
  5. Kugeln formen: Nimm etwa einen knappen Esslöffel (10 Gramm) der Masse und rolle sie zwischen deinen Handflächen zu kleinen Kugeln.
  6. Das Finish: Wälze die Kugeln sofort in den restlichen Kokosraspeln, oder gemahlenen Mandeln, solange die Oberfläche durch das Kokosöl noch leicht feucht ist.
  7. Festwerden: Lass die Pralinen für ca. 30–60 Minuten im Kühlschrank aushärten.

Meine Tipps

  • Probiere vor dem Formen der Mandel-Kokos-Kugeln, ob der Teig die richtige Süße für dich hat. Erythrit verhält sich anders als Haushaltszucker. Die Süßkraft von Erythrit liegt bei ca. 65 % von herkömmlichem Zucker.
  • Falls du den Cooling-Effekt von Erythrit nicht so gern magst, dann kannst du es vorab im Mixer zu feinem Pulver mahlen.
  • Nicht wundern: Beim Formen werden deine Hände ölig. Das liegt an dem Kokosöl, welches sich durch deine Hände erwärmt.
  • Das Kokosöl sorgt dafür, dass die Kugeln im Kühlschrank fest werden und ihre Form behalten. Es verbindet die Zutaten leicht miteinander, ist aber kein klassischer Binder.
  • Ich habe hier einen Pflanzendrink (z. B. Kokos- oder Mandelmilch aus dem Tetrapack) verwendet – also keine dicke Kokosmilch aus der Dose. Das gleicht die trockenen Zutaten aus, bringt Feuchtigkeit in die Masse und macht sie gut formbar.
  • Die Kugeln sind durch Mandeln und Kokos recht gehaltvoll – oft reicht schon eine kleine Menge für ein gutes Sättigungsgefühl.
  • Die Konsistenz dieser Kugeln ist anders, als du es vielleicht kennst – sozusagen eine neues Geschmackserlebnis. Vielleicht sogar auch erst einmal gewöhnungsbedürftig. Auf jeden Fall tust du deinem Körper etwas Gutes mit diesem Snack :-)

Nährwerte

Nährwertpro 100 gpro Kugel (10 g)
Kalorienca. 550 kcalca. 55 kcal
Fettca. 51 gca. 5,1 g
Eiweißca. 12,5 gca. 1,25 g
Kohlenhydrateca. 15 gca. 1,5 g
davon Zuckersehr geringsehr gering
Ballaststoffeca. 8,5 gca. 0,85 g

Die Angaben sind ungefähr und können je nach verwendeten Produkten abweichen.

Warum diese Mandel-Kokos-Kugeln so besonders sind

Diese kleinen Kugeln sind keine klassische Süßigkeit – und genau das macht sie interessant. Statt Getreidemehl und raffiniertem Zucker setzen sie auf gemahlene Mandeln, Kokos und eine dezente Süße.

1. Mandeln für natürliche Sättigung

Mandeln bringen eine feine, natürliche Nussigkeit mit und sorgen zusammen mit ihrem Fettgehalt für eine angenehm sättigende Konsistenz. Dadurch reicht oft schon eine kleine Portion, um den süßen Appetit zu stillen. Bonus: Mandeln liefern unter anderem Magnesium und Vitamin E – Nährstoffe, die im Körper unter anderem auch für das Nervensystem wichtig sind.

Mandel-Kokos Kugeln und Kekse auf hellem Hintergrund – zuckerfreies Rezept mit Mandeln
Feines aus gemahlenen Mandeln mit Kokos

2. Kokos für Exotisches Aroma

Kokosraspel und Kokosöl geben den Kugeln ihre typische Textur und ein leicht exotisches Aroma. Das Kokosöl sorgt außerdem dafür, dass die Pralinen im Kühlschrank fest werden und ihre Form behalten.

3. Erythrit: Die Süße ohne Zucker

Gesüßt wird hier mit Erythrit, das im Vergleich zu Zucker eine geringere Süßkraft hat. Dadurch schmecken die Kugeln insgesamt weniger süß – was sie für viele zu einer angenehmen Alternative macht.

4. Kleine Portionen, großer Genuss

Durch die Kombination aus Mandeln und Kokos sind die Kugeln recht gehaltvoll. Oft reicht schon eine kleine Menge, um zufrieden zu sein – perfekt, wenn du bewusst genießen möchtest.

Mandel-Kokos Kugeln ohne Zucker mit Mandelkern in einem weißen Drahtkörbchen
Ein Keksherz aus 2 Kekstropfen

Diese kleinen Mandel-Kokos Kugeln sind ein feiner, unkomplizierter Genuss – perfekt, um sich selbst oder anderen eine kleine Freude zu machen.

Und wenn du Lust auf eine schokoladige Variante hast, schau dir unbedingt auch meine Kakao-Trüffel an – genauso einfach gemacht und mindestens genauso köstlich.

Ich wünsche dir viel Freude und gutes Gelingen mit dem Rezept.

Deine Inga 🤍

Post von Mehl & Allerlei

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